Historische Entwicklung
Im Jahre 1930 wurde im Werdgarten in Zürich ein Notasyl für junge Mädchen vom katholischen Fürsorgeverein gegründet. Dort konnten junge Frauen vorübergehend mit ihren Säuglingen leben oder ihr Kind zur Welt bringen.
1932 übersiedelte die Institution in das neu für diese Aufgabe eingerichtete Haus in der Hub, dem heutigen Standort des Monikaheimes. Das Haus mit einer Geburtenabteilung wurde in der Folge stark bean-sprucht, so dass man sich bereits 1955 fragte, ob es vergrössert werden müsste, was dann aber nicht umgesetzt wurde. Im Jahre 1966 wurde neben dem Heimbetrieb eine interne Pflegerinnenschule eingerichtet, die regen Zuspruch fand.
Dank Beiträgen von Kanton und Stadt Zürich konnten während der Jahre 1970 bis 1974 Renovationen und Anpassungen am Gebäude durchgeführt werden, um den damaligen Bedürfnissen gerecht zu werden. Der katholische Fürsorgeverein, als Gründer des Heimes, hat im Jahre 1975 die Stiftung Monikaheim Zürich ins Leben gerufen und ihr die Institution übertragen.
Rezession und Geburtenrückgang führten 1976 dazu, dass die Kinder bis zum Schuleintritt im Hause bleiben konnten.
Die Geburtenabteilung wurde 1980 geschlossen, da sie den modernen Anforderungen nicht mehr entsprach und sich auch der Geburtenrückgang bemerkbar gemacht hatte.
Aus demselben Grunde wurde 1984 auch die Kinderpflegerinnenschule geschlossen.
1990 begann die Planung des Totalumbaus des Monikaheimes. Das Heim wurde im 1993 renoviert und startete 1994 mit einem völlig neuen Konzept mit den bis heute bestehenden Angeboten.
In der Hub 34